a 50 Schauplatz der Natur. 1———.—
het einige mit einem doppelten oder drey-
ne angenehme Veränderung. Man ſie-
fachen Becher, allein es iſt vielmehr einel an der Blume als eine Schoͤn-Der Chevalier. Erfordern di Aurl“culn beſondere Erde und Wartung?Der Prior. Sie ſind Gewaͤchſe, dievieles zu ihrem Unterhalt haben wollen?Sie verlangen ſtarkes Erdreich mit Küh-miſt vermiſcht, damit es ſafftig und weichbleibe, ingleichen muß man Noͤßmſſt odetSand untermiſchen, damit es locker undleicht bleibe. Die Blume llebet denSchatten, und kan die Sonnanhitze nichtlange vertragen, zumahl des Mittags ,esſey dann im Winter. 3Man vermehret ſie nicht allein durchden Saamen, ſondern auch durch die jun-gen Sproſſen, ſo aus der Wurzel nebendem Haupt ⸗ Stamme wachſen, welcheman abreiſſet und verpflanzet. Wendman die zu den Sproſſen gehoͤrige Wü,zelein nicht anderſt los kriegen kan, datfman die alte Wurzel, ſo eine Art eineübe iſt, kecklich mit einem Meſſer zel,ſchneiden. Doch muß man hiebey dieKnöpfe an dem Haupt- Stamme fleiſſeverſchonen, weil man von ihnen das kühl,tige Jahr eiwas zu hoffen hat. Verſezet man hernach den Stock und dieneuc8 Sproſe