5 Drittes Geſprach. 5 5en, die fleckichten, die getuͤpfelten, diereiffigten. Zweytens, muß man mit ei⸗ 5
ſir Scheere alle ſchwache Stengel ab⸗ derIneiden, die man an einem Stocke wahr⸗ Blu-
mimt: denn hernach naͤhren ſich dle andern men.eſto beſſer, und werden voͤlliger.Der Prior. Alle Jahre, wenn die
Blätter verwelken, hebek man die Wur-eln aus der Erde. Dieſe verpflanzet manin Herbſt oder im Februario. Damit
aber dasjenige, was man vor dem Winter
anzet, nicht durch einen Zufall verderbe,uß man allezeit eine gute Anzahl Wur-in im trockenen aufbewahren, maſſen ſielicht, wie die Zwiebeln, auf dem Boden zudimen anfangen, ſondern nach zwey bißrey Ruhe ⸗Fahren noch gut zu gebrau-en ſind. Mit ihnen kan man die abgaͤn-
Agen im Früh⸗Jahre erſetzen. 0
Der Chevalier. Dieſe Vorſichtigkeiterde ich nicht vergeſſen. Allein Sie redenan den Anemonen, als wenn ſie nur im
Früh- Jahre bluͤheten, unterdeſſen habe ichoch welche im Herdſte geſehen.
Die Graͤfin, Man kan nach Belle-
5 das ganze Jahr durch Anemonen zie-en; man darf nur alle Monathe im Fruͤh-
ae welche pflanzen, ſo hat man, von Jo-
benpis an biß zu Ende des Sommers,uuſtaͤndig friſche. Was im Julio und Au-
o gepflanzet wird, pranget zu Ende detD 3 Herb-