78 Schauplaz der Natur.
Die ſer deme ſchlagen ſie leicht aus der Art, wieWar, allezeit zu Paris geſchiehet, woſelbſten die-
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tung ſe Blume faſt niemalen ihre rechte Schon
de bBlum. heit zeiget.
Dieter Chevalier. Mich duͤnket, die Leb?Lebcojen. cojen verdienen noch mehrere Sorgfalt“weil man ihrer laͤnger genieſſet. Die gel?
gelbe. ben gefuͤllten geben einen koͤſtlichen Ge“
ch, und glaͤnzen wie Gold. Die weiſſen,
„ rugeſtreifte rothen, violetten und gefüllten machen e,nen ſehr angenehmen Buſch, und geben el
nen ſehr lieplichen Geruch aus.
Die Gräfin. Ich will dießenigen nicht
tadeln, ſo auslaͤndiſche Gewaͤchſe ziehen,Allein weder Peru noch Indien ſchickt unsetwas, das eine ſchoͤne Levcoje uͤbertraͤfeIch glaube, die Indianer wurden ſie be-wundern, und uns darum beneiden.
Der Prior. Wir haben noch nichts
von Mohn und gefuͤlten wilden od
Klatſch⸗Mohn erwaͤhnet. Dieſe vermeh
ren ſich allein durch ihren Saamen, we chel
ljahrlich ſo vielen Vorrath verſchaffet, daß
die begierigſten Liebhaber von Neuigkeitelſich daran begnuͤgen koͤnnen.
Die Graͤfin. Ich weis nicht, ob man ſtvielleicht das Muſter oder die auſſerſte Zu,flucht der Sticker und Mahler heiſſen ſol-
te, wenn es ihnen an Erfindungen fehlele,
Der Chevalier. Noch iſt eine B 1me von weit groͤſſem Glanze, als alle 500