Band 
Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
Seite
99
JPEG-Download
 

Viertes Geſpraͤch. 29

— äũ— ſ Qek.———üũVↄꝰ—Hy—ß

den anmuthigſten Gebaͤrden auf den Rand Beglei-eines Waſſer⸗ Beckens lehnet, worinnen tung o-man noch dazu gar offt trocknen Fuſſes 1erum gehen koͤnnte. Die Kunſt beſte⸗ 9het darinnen, daß man natuͤrliches Was, Luſt-er, und eine naturliche Gruͤne zuſammen ſtuͤckes,qu einen Ort bringe, einen ſchoͤnen Spa⸗.dier Gang und Bedeckung gegen unbe⸗ Bets.diewes Wetter verſchaffe. Alſo ahmetle Kunſt allhier gar nicht der Natur nach,ondern wendet ſie bloß zum nuͤtzlichenebrauche an. Alle Luſt, ſo uns die Gar-ten ⸗ Kunſt verſchaffet, muß von der Na-kur herruͤhren. N9 ir wollen der Kunſt ihr gebuͤhrendes Worinnob ſprechen. Sie kan viel Anmuth und 91 0ſheſchicklichkeit in Vereinigung der na⸗hbeſteheürlichen Werke ſehen laſſen. Zum Ex-empel, ein Liebhaber will einen Gartenmlegen auf einem Lande, das gewaltigdroß und allzuſchmahl iſt. Dkeſes ge-hlehet taglich. Dergleichen Fehler kanan gar leicht abhelfen. Man theilet dieAme Laͤnge in drey laͤnglichte Vierecke.. dem erſten macht man ein artigesnot, Stück: aus dem leztern einen ſchoͤ-Eur KuͤchenGatren, aus dem mittlern einaolt⸗Gedüſche, welches verhindert, daß diebgeſchmackte Laͤnge nicht kan in die Au-den fallen. Das Gebüͤſche iſt von eineme zum andern mit einem Andreas⸗Creu-G 2 ze