112 Schauplatz der Natur.
Zob der unter andern Haͤnden, weil ſie groͤſſernGart⸗ Fleiß und Vorſichtigkett bey allen Ge-nerey. ſchaͤff en anwenden. Nun ſind wir beye Kuͤchen⸗Garten angelangt. Wir0 8 wollen hineingehen. ae
Oer Kü Der Chevalier. Dieſes iſt der erſtechen Beſuch, den ich ihm dieſes Jahr abſtatte.Gerten. Was für ſchoͤne Ordnung! Was fuͤr
Reinlichkeit:
Der Prior. Dieſes iſt ein wahrhaff-tiger Staat. Eine geſchickte Hand hatdas ganze Land ausgetheilet, ein ganzesVolk von Pflanzen dahin verſammlet,und jedweden ſeine beſondere Gegend undWohnung ange wieſen. Alle Geſchlechter,ſo aus einem Stamme herſproſſen, woh-nen beſonders, in einer unterſchiedenen Ge-gend/ und machen eben ſoviel Colonien: hierverurſachet die Menge keine Unordnung.Man ſiehet allenthalben eine kluge undwohleingerichtete Verfaſſung.
Aus Furcht es moͤchten die Einwohner die-ſes Staates einander ſchaden, und zumahldie groſſen alles Mark der Erde an ſich ziehendaß die kleinen verderben muͤſten: Sohat man dieſen einen genugſamen Antheilzu ihrem Unterhalte eingeraumet, und vonden Baͤumen abgeſondert, welche im U-berfluß leben wollen, und deswegen weit-läuffiger ſtehen muͤſen. Oder wenn ſieja zuweilen nahe an dieſe geruͤckt werden 5
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