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114 Schauplatz der Natur.
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82 der ich will, ſo finde ich alles ſchnur⸗gerade ab-ne
ant“ gemeſſen, und ſo angeordnet, daß ſich jed-* wedes zu dem andern vollkommen wohl
ſchicket. Ich weis nicht mehr, welchemvon beeden, ob dem Luſt⸗Stuͤcke oder demKuͤchen⸗Garten, der Vorzug gebuͤhret,auch nur was das Vergnuͤgen der Augenanlanget: Dieſe Frage üderlaſſe ich IhrerEntſcheidung.
Der Prior. Es iſt wohl wahr, dasLuſt⸗Stuͤcke laͤſſet dey dem erſten Anblickpraͤchtiger, es verblendet. Der Kuͤchen-Garten faͤllt nicht ſo ſtark ins Geſichte; al-lein er vergnuͤget ſeine Anſchauer beſſer,und behaͤlt ſie laͤnger bey ſich. Das Luſt-Stuͤck iſt eine ziemlich ſorgfaͤltig aufgepuzteSchoͤnheit:man merket es gar zu ſehr, daß ſiegerne gefallen moͤchte; Allein dieſe Schwach-heit haͤlt man einem Luſt⸗Stuͤcke zu gut,denn es iſt deswegen da, daß es gefallenſoll. Die Schoͤnheit eines Kuͤchen⸗Gar-tens hat mehr wuͤrkliches, mehr beſtaͤndi-ges, und weniger gekuͤnſteltes. Nebſt ſei-nen ſeltſamen Farben, ordentlichem undanſehnlichem Weſen, beſtzet er zwey Ei-genſchafften, welche noch hoͤher zu ſchaͤzenſind; Ich will ſagen eine natuͤrliche Ein-falt, und eine groſſe Nutzbarkeit. Alles,was er ſchoͤnes zeiget, erhaͤlt von der unge-zwungenen Einfalt ſein rechtes Leben, unddieſe lernet man bey ihm recht e
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