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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Sechſtes Geſpraͤch. 123

Der Chevalier. Gluͤckſelig iſt, wer Die An-ſeinen Kuchen⸗Garten auf dergleichen Bo- orduuugden anlegen kan, der weder zu feſt noch zu 99leicht ſey. Allein woran erkennet man, daß tensein Boden alſo beſchaffen ſey, wie man ihnverlanget?

Der Prior. Daß der Boden ſeine Kennzei-rechte Vermiſchung hat, welches ich Mer⸗ chen ei-gel nenne, erfähret man dadurch, daß 8ſich leicht bearbeiten laſſet, und ſafftige dens.Fruͤchte traͤget. Allein gemeiniglich hatder Boden zuviel oder zu wenig Feſtigkeit,und der Mergel ſelber theilet ſich in ver-ſchiedene Grade, die ihn dem Sande oderdem Letten gleich machen, ohne daß erwuͤrklich eines von beeden waͤre.

Der Chevalier. Geſezt, der Bodenſey zu mager oder zu feiſt/ kan man ihmnicht helfen? 5

Der Prior. Die Gaͤrtner ſuchen die-ſen Maͤngeln durch den Unterſcheid derTuͤngung abzuhelfen, das iſt des Tunges, Tunoder der Miſt⸗Erde, die ſie im Garten aus⸗ gung.ſtreuen, um ihn fruchtbarer zu machen.

In ſtarkes und feſtes Erdreich nehmen ſieNoß⸗Miſt, welcher leicht und trucken iſt.Im Sand⸗Feld gebrauchen ſie Kuͤh⸗Miſt,welcher fett und ſchwer iſt. Hierdurchtrachten ſie dieſes feſter/ und jenes duͤnnerzu machen, welches ganz nuͤzlich und wohlausgeſonnen iſt.

Fleiſ-