behoͤ-
tens.
172 Schauplas der Natur.
Die zus re ſich los machet, aufſchwillet, dicke
wird, und einen neuen Ring am Holze
rungen anſetzen hilft, dergleichen ein Baum jaͤhr-
Senders lich bekommt. Weil nun die Faſern, dar-
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aus die innern Haͤutlein von der zartenRinde des Reiſes ſowohl als des Stam-mes beſtehen, au dem Orte, da man ſie an-einander fuͤget, zerbrochen oder zerſchnittenſind, ſo kommen ihre beederſeitige Oefnun-gen aufeinander zu liegen: und alſo verei-niget die Schwiele, die ſich an ihnen anſe-tzet, viele Safft⸗Roͤhrlein des Stammesmit den Noͤhrlein des Reiſſes; AndereRoͤhrlein ſchlingen ſich zwiſchen jenendurch, und alſo wird aus zweyerley ſo un-terſchiedenen Lagen nur ein Coͤrper. Ge-ſchiehet keine Vereinigung zwiſchen denzarten Rinden, ſo darf man keine mehrhoffen, weder an dem ſchon gewachſenenHolz, welches viel zu ſteif, noch an der di-cken Rinde, welche nicht viel weniger ſteifiſt, als Hodz.
Nach beſchehenemEinſteken bedeket manden Spalt mit einigen Stuͤken creutzweiſe uͤ-bereinander gelegten Baſtes, damit nichtshinein dringen kan. Über den Baſt ſtrei-chet man Pech und Harz, das man aufeiner Kohl⸗Pfanne mlteinander zergehenlaͤſſet, oder auch Erde mit Heu vermiſchet.Endlich uͤberwickelt man alles mit Lein-wand, um Regen und Hitze deſto e
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