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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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186 Schauplaz der Natur.

Wiz, gleichen Obſt, das mit dem Pfropf⸗Stam-5 men eine richtige Vergleichung hat, laͤſſetdes Ku, ſich gar fuͤglich von unterſchiedenen Artenchengar auf einen Stamm zuſammen bringen.

tens. Meine Verwunderung entſtehet daraus,

daß ein ſchlechter Baum auf einmahl zueinem guten, und ein guter zu einem beſ-ſern wird.“

Wenn man eine Pftanze mitten aus demWalde hohlet, ſo verbeſſert ſie ihre wildeEigenſchafft, und legt zuweilen ihre Dor-nen gar weg, in Geſellſchafft einer einhei-miſchen Pflanze: Dieſe wird vollkomme-ner, durch die Gemeinſchaft, die ſie mit ei-ner noch ſüſſern hat: Und auch dieſe er-langet einen hoͤhern Grad der Guͤte, wennman ihr Laud abwirft, und ſie mit ihremeigenen Reiſerlein bepfropfet. Mich ver-gnuͤget, wenn ich einen Menſchen in ei-nem geraumen Garten mitten unter den

Pflan-* Eigentlich zu reden, verandert ſich der Baumnicht. er wilde Stamm bleibt allezeitwild, und was man nach dem Pfropfen ausihme wachſen laͤſſet, iſt gleichfalls wild. Dereingepfropfte gute Zweig behalt ſeine Na-tur auch; Unterdeſſen folget aus der Verei-nigung des guten Reißes mit dem wildenStammen, der es ernaͤhret, dieſes, daß manauf einem ſchleehten Baume gute Fruͤchteſammlet, auf welche Weiſe man ſagen kan,es habe dieſer Baum ſich gebeſſert, oder ſeineVollkommenheit erlangei-