Das Be-ſchnei-den.
Dauerder Po-meran-
me.
206 Schauplaz der Natur.
von zweyerley Baͤumen, daran am mel-ſten gelegen, ſich allein vorbehalten, nehm-lich von den Pomeranzen- und Feigen-Baͤumen. Wir konnen ihme ja mit we-nig Worten Nachricht geben, wie manſich dabey zu verhalten habe.
Die Orangerie:
Der Chevalier. Wollen wir nichtzu den Pomeranzen⸗Baäͤumen ſpazieren,n Engliſche Luſt⸗Stuͤcke beſe-zet iſt?
Der Graf. Gar gerne. Was gebenSie dieſen Pomeranzen ⸗Baͤumen inden groſſen Kaͤſten fuͤr ein Alter?Der Chevalier. Vielleicht moͤgen ſiedreyſſig Jahre alt ſeyn.
Der Graf. Von dieſen, ſo in bee-den Reyhen ſtehen, iſt keiner unter hun-dert Jahren. Doch ſind mir einige be-kannt, deren Geſchichte Ihnen angenehmerfallen wird, als der meingen. Ein Po-meranzen⸗Baum ſcheinet noch jung, undtraͤget Bluͤthen im Alter von zwey bißdreyhundert Jahren. Dieſes kan manmit dem herrlichen Baume zu Verſaillesbeweiſen, der le grand Bourbon heiſſet.Er wurde nebſt den uͤbrigen Mobilien desConnetable von Bourbon Anno 1523. con-ficiret, damahlen war er ſchon der ſchi-
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