236 Schauplatz der Natur.
die Julius iſt der Monath ſuͤr rothe Fruͤch-8 te. Es zieren unſern Tiſch dieſe, welche ich„Gbſt. bereits benennet habe, und nebſt ihnen dieIm Julio Eugliſchen Kirſchen, die man ihrer GroͤſſeKirſchen. und Suͤſſigkeit wegen llebet, die fleckigtenund ſchwarzen Kirſchen. Die Feigen⸗Baͤu-me laſſen ſchon einige Fruͤchte fahren, wo-mit man ſich zu Anfange der Mahlzeit ergoͤ-zet. Gegen die Mitte dieſes Monaths ſamm-let man die erſten Pfirſinge, die kleinen Pfir-. ſinge von Troyes, die gelben Pflaumen(e),Plan die frühzeitigen blauen, oder brunes de Ca-talogne, die erſten Abricoſen, und ver-ſchledene trefliche Birnen, als die kleinenb) oder Muſcateller(b),(poire de Sept en gueule)55 Sommer⸗Birnen(e)/(de Madelaine, ci -auf einen cron des carmes,) und die goldgelben,Schluck.(aurate.) ö
Der Graf. Die kleinen Muſcatellererſezen mit ihrem lieblichen Geſchmacke,was ihnen an Groͤſſe abgehet. Sie ge-rathen am beſten auf einem alten Bau-me, in freyer Lufft und trockenen Erd-Som̃er reiche. Die Gold⸗Birnen ſind noch nichtBirnen. ſehr gemein, verdienen aber, daß man ſievermehre, weil ſie eben ſo bald zeitigen,als die Muſcateller, an Niedlichkeit ih -nen nichts nachgeben, und an Groͤſſe ſie
ſieben oder achtmahl uͤbertreffen.Die Graͤfin. Zu Ende des Julil,wenn ich mich recht beſinne, bringt manmir