Neuntes Geſpraͤch. 253
Das letztere iſt beſſer. Wenn ſie die DieFeuchtigkeit verlohren, kan man ſie mit FrecheZucker beſtreuen, und in Schachteln tro⸗ Obst.ken verwahren. Einige Damas noirs er⸗.halten ſich mit eben dem Reif und derblauen Farbe, die ſie am Baume hatten,die Prugnoles,(ſind groſſe Pflaumen aus GroſſeProvence) die Pflaumen von Touts, die Kir⸗Pflaumenſchen von Montmorenci die Rouſſelets eReims laſſen ſichſauber troknen ohne Honig, gZucker oder andere Saͤffte. Ihr Fleiſchiſt geſunder/ als bey dem eingemachten Ob-ſte/ und haͤlt ſich laͤnger. Auf ſolche Wei-ſe zeiget ſich das meinſte ſchoͤne Obſt un-ter andern Geſtalten auf das neue, jaofft mit ihrem unveraͤnderten und natuͤr-lichen Geſchmacke, und zu ſolcher Zeit,wenn die Jahres⸗Zeit nichts mehr hergiebt.Der Graf. Diejenigen herrlichenFruͤchte, welche ſonſten nur wenige Tagezu leben haben, wenn man ſie vom Baumabnimmt, erlangen durch dieſes halbekochen ein ſolche Dauerhafftigkeit, daßſie zum verſchicken taugen. Sodann kom-men ſie von einem Land in das andere.Die Graͤſin. Wir wollen das Lobder trockenen Fruͤchte nicht ſo kurz abbre-chen. Sie werden uͤber die See gefuͤh-ret. Man ſetzet ſie Koͤnigen vor. Siegeben am aͤuſſerſten Ende des Erbodensein unwiderſprechliches Zeugniß 2 derute