DerFeld-Bau.
Aſchen.
304 Schauplatz der Natur.
Der Prior. Von Ende des Junlibiß in den November, ſo lange nemlich,als die Nächte gelnde und leidlich ſind,bedienet man ſich der Pfaͤrche ohne alleUngelegenheit, es wird auch die Wollezart und ſchoͤn, wenn wechſelsweiſe derThau beyezer, und hernach die Sonne ab-trocknet. Man ſtellet allezeit zwey Pfaͤr-che zuſamm, einer iſt voll, der anderebleibt leer, weil man um drey Uhr desMorgens die Schafe von einem Pfaͤrchin den andern treibet, damit nach und nachder ganze Fluhr bepfaͤrchet werde. So-dann werden beede Pfaͤrche an anderePlaͤze zum Gebrauch auf kuͤnftige Nachtgeſezet, und der Schaͤfer bringet ſeineKarrn⸗Huͤtte ebenfalls dahin; In ſeldigederſchlieſſet er ſich des Abends mit ſeinemgetreuen Hunde, und haͤlt die Woͤlfe nebſtden Dieben ab von ſeiner Heerde.
Der Chevalier. An einigen Ortenbrennen die Landleute das duͤrre Gras aufihrem Felde weg; Was hülfft ihnen die-ſes? Dle ganze Gegend wird mit einemſchrecklichen Rauch angefuͤllet. a
Der Prior. Ich will es Ihnen ſo-gleich erklaͤren. Neben den ſchon erwaͤhn-ten Arten von Beſſerung, giebt es noch ei-ne ungemein ſchaͤzbare, und welche, in fet-ten Boden zumahl, die Stelle aller vor-hergehenden vertreiten koͤnnte, wenn esnur