324 Schauplaz der Natur.
Das Ges die man dem Vleh oder Geflügel atrayde. fen pfleget. Es treibet vier, fünf, bibzwes
ſechs Stengel, wie Schilf⸗ Rohre, acHoͤhe von ſechs biß ſieben Schuhen, we abel,ein Mark oder ſuſſen Safft in ſich ha astedaraus man wahrhaͤfftigen Zucker pl 0kan. An jedwedem Stengel haͤngen 0oder drey Trauben, oder vier biß funf 05groſſe Aehren; die etliche mahl mit eilHuͤlſe eingefaſſet ſind, welche dem Pergment an Staͤrke faſt gleich kommt, ludie Aehre vor aller Feuchtigkeit u und(den Vögeln in Sicherheit hat, Jederde Aehre beſtehet aus acht Seiten 1Reyhen, jedwede Reyhe aus dreyßignern; folglich geben alle ach t Reyhenund ein Stengel gemeiniglich ſiebenban,Koͤrner; wenn man nun nicht meht adrey Stengel rechnet, ſo kommen doch weals zwey kauſend Koͤrner heraus, für eneinziges, das man in die Erde gelegt. 7Sowohl die erſtaunliche Fruchtbaldieſes Korns, als ſeine andern treflichen 1genſchafften, haben bereits viele Landl enin unſern mittaͤgigen Provinzen bewogſelbiges zu bauen. Ihre Mühe iſt 150 5nicht ohne Nutzen geweſen, zumahl ür zac,Gefluͤgel. Die Erndte iſt nicht allein relicher, ſondern auch gewiſſer, als ls bey 1derm Korne. Es widerſtehet den menüblen Zufaͤllen, ſo das leztere zern
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