DieWein-ſtoͤckeundWein-berge.
372 Schauplaz der Natur.
in gerader Linie darauf anprallen, da hin-gegen auf der Ebene ſie nur von der Seiteher aufgefangen würden; Folglich ſinddieſes lauter groſſe Spallere, die uns Luſtmachen ſollen, ſie zu beſezen, weil ſie nichtnur der ſtark⸗reflectirten Sonnen⸗Strah-len, ſondern auch der freyen Lufft 0Dieſe Hand iſt alſo nicht nur guͤtig, ſon-dern auch geſchlckt. Sie hat gewuſt ſolcheOrte, die uns beym erſten Anblick ganzuͤbel angelegt ſcheinen, in nutzbare und an-genehme Gegenden zu verwandeln.
Der Graf. Die vielfache Nutzbarkeitder Berge iſt eine der ſchoͤnſten Materien,davon man ſich unter reden kan, und wol-len wir zur andern Zeit die Begierde un-ſeres lieben Chevalier in dieſem Stuͤckevergnügen. Für jezo iſt es zur Verthei-digung der Berge ſchon genug geſprochen,wenn man anfuͤhret, daß ſie uns Weinverſchaffen.
Der Chevalier. O nunmehro hat nie-mand mehr Urſache ſich zu beſchwehren.Aber kan man denn keinen Wein auf ebe-nem Felde bauen?
Der Graf. Gemeiniglich geraͤth er da-ſelbſt gar ſchlecht, ja es ſind ihm nicht ein-mahl alle Gebuͤrge anſtaͤndig. Manbauet nur diejenigen an, die gegen e
oder
XK.= aperios fBacchus amat colles-- Georg 2.