316 Schauplaz der Natur.Die fange, oder damit er auf einmahl die er-
decke. Hopsten Kealten wieder erlange. Obſchonunde Gott den Menſchen in die ſauere Noth-Wein- wendigkeit zu arbeiten verſezet hat, ſo willberge. er doch nicht, daß er darunter erliegen, nochſeinen ſchwehrmuͤthigen Gedanken uͤberlaſ-Arber ſen werden ſole: Sondern, indem er ausder Erde Brod zu ſeinem Unterhalt gewin-Pſal. cin. net, ſo bereitet ihm G Ott einen erquicken-den Trank, der ſein Herz erfreuet, und ihmſeinen Zuſtand verſuͤſſet. Betrachten Siedieſen Menſchen/ der mit gebeugten Ruͤckenund langſamen Schritten eine ſchwehreLaſt Holz fortſchleppet: Sollte er zweyGlas Wein von der Collation zu ſich neh-men, die, wie ich ſehe, hier im Gruͤnen be-reitet iſt, er wuͤrde ſein ganzes Weſen undſeinen Gang auf einmahl veraͤndern, man
wuͤrde ihn nicht mehr kennen.
Der Chevalier. Das ſoll gleich geſche-hen, ich will ſein Mundſchenk ſeyn.
Der Prior. Vorhero ſchien ſein An-geſicht ganz verdruͤßlich und niedergeſchla-gen, der Wein hat ihm Munterkeit undeine ſo lebhaffte Farbe mitgetheilet, welchekeine Eſſenzen und keine Schminke in derWelt zuwege bringen kan. Das 9 7
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4 Educas panem de terra, et vinum laetificet corhominis, ut exhilaret prae oleo.
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