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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Dreyzehendes Geſpraͤch. 369

zirke im Schwarzwald aus, und pflanzten DieWeinſtoͤke am Ufer des Rheins. Ungarn Wein-bekam auch welche, und, ſeitdeme ſie ſich als todkelenthalben vermehret haben, iſt jedwedes 185Volk mit ſeinem Lande zufrieden, und ver- berge,langet nicht mehr andere Wohnungen auf-zuſuchen

Die Graͤfin. Wer wollte nun noch ſa-gen, der Wein richte nur lauter Unheil an?

—

Europa genieſſet der Ruhe erſt, ſeitdeme er

härhe 1 19 5 N 8

er Prior. Auf die Hiſtorie des;;

Weinſtockes folget nunmehro auch die 8

Geſchichte des Weins. Man kan ſeine tungen

Gattungen nicht alle zaͤhlen; Sie unter-des Weins.

ſcheiden ſich an der Farbe, am Geſchmack,

an der Guͤte, an der Dauer. Man kan

ſagen, es ſeyen eben ſo viele Gattungen von

Wein, als von Boden. Überhaupt aber vinum

kan man alle Weine unter zweyerley Ar-dulce, vi-

ten rechnen, entweder zu den ſuͤſſen oder W

den Erd⸗geſchmacken. aberDie ſuͤſſen Weine haben einen Zucker- verum.

Geſchmack, oder kommen dem Honig mehr

oder weniger bey. Ihre Vollommenheit Süſſe

beſtehet darinnen, daß ſie bey ihrer Suͤſ⸗ Weine.

ſe eine angenehme Schaͤrfe und lieblichen

Geruch beſizen. Aus den Muſcateller⸗ urae api-

Trauben kan man dergleichen Weine am ciae, oder

beſten machen, allein ſie werden nirgend, Abianae,

als in den heiſſen Laͤndern, recht zeitig. Die 2Il. Cheil. Aa.