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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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406
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DerWein.

406 Schauplaʒ der Natur.

Jahre. Die Theiligen von den Beeren-autlein, welche dem Wein die rothe Far-be gegeben, trennen ſich von Mongth zuMonath mehres von ihm: Die groͤbeſtenſetzen ſich bald auf dem Boden des Faſſes.ann Sie einem rothen Weine den Ein-ſchlag geben, und in Boutellien ziehen,wied er Ihnen vortreflich ſchoͤn duͤnken,Kaum aber werden zwey Monathe vorbey-ſtreichen, ſo wird die erſte Bewegung, dieSie mit der Flaſche vornehmen, oder dieLufft, die beym Einſchencken der erſternGlaͤſer eingedrungen, einen Nebel der Fla-ſche aufſteigen machen, der dem Weineſeinen Glanz benimmt, und alle Lieblichkettverderbet. 8Man muß alſo nicht mehr Wein in Bou-teilen ziehen, als ſoviel man innerhalbzwey Monathen zu verbrauchen gedenket.Sonſten doͤrfte man leicht im dritten Mo-nath alles verdorben oder doch verſchlimm-mert finden, ja wohl noch ehender: Ent-weder, weil ſich auf dem Boden ein dickerSaßtz anleget, und man den Wein durchHuͤlfe eines Hebers mit Verluſt ablaſſenmuß; oder, weil der heurige rothe Weinin den Flaſchen einen ſauern Geſchmackbekannt, der ihn ganz unkaͤnntlich macht:oder weil er darinnen fett wird, wie Oele,Cone welchem Fehler das offtereSchutteln zwar abhilft; doch koͤnte 12m