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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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VerWein

412 Schauplaz der Natur.

zeit ein Mißtrauen gegen Sachen, dieaͤuſſerlich ſo herglaͤnzen.

Der Graf. Wer leichtglaubig ſeynwill, laͤſſet ſich uͤberreden, die dunkele Far-be der Burgunder⸗ Weine ſey ein Anzei-gen ihrer guten Eigenſchafften fuͤr die Ge-ſundheit; da doch die roheſten Weine der-gleichen Farbe ebenfalls haben. Denn ſieentſtehet aus Vermiſchung der dickenTheilgen von den Beeren⸗Haͤutlein: je-mehr nun der Wein damit angefuͤllet iſt,deſto groͤber und dicker iſt er, und folglichſchwehrer zu verdauen. Daher kommt,daß der Stein und das Zipperlein, dieſezwey ſo bekannte Wein⸗ Krankheiten, inder Gegend von Reims und an der Mar-me wenig gehoͤret werden, als an welchen710 man wenig gefaͤrbten Wein trin-et.

Wir wollen von dem Getraͤnke und vonden Speiſen nach den bloſſen Geſetzen derNatur urtheilen. Es iſt noch nicht lange,da ſie ſelbſten anmerkten, GOtt habe unsalles ungewiſſe unter ſuchen erſpahren wol-len, da er uns die Sinnen zu Richtern uͤberdie Treflichkeit einer Speiſe gegeben. Die-ſe Regul, welche in einfachen und unver-miſchten Sachen keinen Abfall leidet, ſprichtdem Reimſer Wein den Sleg zu. SeinGeſchmack, ja ſein bloſſer Geruch, giebtein natuͤrliches Weſen im We e

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