Scchzehendes G Geſpre aͤch. 462
ſaſſen es es nicht at auseinander fallen. Sie Dieunterſtuͤzen ein ſchwehres Dach von Zie-Waͤlder.geln, von Hohlziegeln oder gar von Bley.
Hat der M enſch Maſchinen noͤthig, dieſich bewegen muͤſſen, ſo ſiehet man dieſchwehreſten Kloͤze, die ſtaͤrkeſten Staͤm-me ihren Ort verlaſſen, ſich bewegen,empor ſteigen, ſich wieder herab laſſen,fortrollen, waͤlzen und, ohnerachtet ihrerDicke, groſſe Behendigkeit und Staͤrke er-zeigen, um dem Menſchen ein Genuͤge zuthun, und die Schwaͤche ſeiner Schulternund Arme zu erſetzen: daher kommen dieGlocken⸗Stuͤhle, welche etliche hundertJahre lang die Schwehre und Bewe-gung einer Gloke ven zwanzig biß dreyſſigCentnern tragen: Daher kommen die Raͤ-der, ihre Schachteln, Achſen, die Stein-Karren, die groſſen Waͤgen, und alles,
was die Wagner verfertigen, um unſereWaaren von einem Orte an den andernzu fuͤhren. Daher kommen die Zugbrüͤ-ken, die Fall⸗Gattern, die Schlagbaͤume,die groſſen Muͤhlen, die Keltern, Walk-Muͤhlen, die Gies-Huͤtten, die Krane,die Ramler, und andere groſſe Maſchinen,ſo in einem Augenblicke dasjenige verrich-ten, was hundert und mehr Menſchen zu-weilen in einem Tage nicht zuwege braͤch-ten.
Daher kommen letztens auch die Kaͤh-
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