478 Schauplaz der Natur. eDie acht genommen werden. Es traͤgt viel zuwaͤlder ihrem Wachsthum bey/ wenn man ſie bey8 duͤrrem Wetter begieſſet; einige ausziehel/wenn ſie zu nahe beyſammen ſtehen; die Er-de auflockert, wenn ſie zu hart wird unddas linkraut aysjaͤtet, dat ſie erſticket.Nuß. Nach zehen Jahren, bey dem erſtenAushauen, kan man auf einem einigenMorgen acht biß neunhunderk, ja tauſend/Reiſig⸗Buͤſchel erhalten. Nach andernzehen Jahren bekommt man ein drittheilmehr. Laͤſſet man aber das Holz zwanzigbiß vier und zwanzig Jahre fort wachſen,ohne es anzugreiffen; ſo wird der Morgenſodann zehen biß zwoͤlf Klaffter Holz lie-fern, nebſt einem tauſend Reiſig⸗Buͤ-ſcheln, ohne das Beyholz, das zu Stan-gen Spaͤnen und Sparren fuͤr die Strohdaͤcher dienet. Von denen dreylingen,welche man ſtehen laͤſſet, ſage ich nichts/ſelbige werden dereinſt das noͤthige Holzzu einem Ziegel⸗ Dach geben. Die Er?fahrung lehret, daß ein Stuͤcke Land, dasman zu Holz angebauet, von jedwedenMorgen fuͤnf und zwanzig dreyſig bißfunf und dreyſig Gulden alle zehen Jahreeintraͤget. Nun moͤchte etwann das Pflan-zen benebſt dem Ackern und den Setz⸗Relſ-ſern, zehen koſten; und wenn der MorgenAckers, den man zu Holz anlegt, nur fuͤr37. Kreutzek jaͤhrlich verpachtet iſt, ſo alt
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