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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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436 Schauplaz der Natur.

Die bereitet, damit er den Einwohnern dieſer kal-waͤlder. ten Lander die erforderliche Waͤrme, und folglich

Waldiſt einAufent-halt desWildes.

das Leben, erhielte.

Wir koͤnnen von der unumſchraͤnkten FreyheitGottes, wie auch von ſeiner Guͤtigkeit, noch ei-ne andere Probe hierinnen ſehen, weil er die Waͤl-der zum Unterhalt elner groſſen Menge Thierebeſtimmet, und den Menſchen der Muͤhe überhohenhat, fuͤr ſte zu ſorgen. Er raumet den meiſten eineſichere Wohnſtatt in den Waͤldern ein. 2 aſelbſtverforgt er ſie reichlich mit allem benöͤthigten. Erallein bekleidet ſie; Er allein ernaͤhret daſelbſtdie Löwen, die Tyger, die Leoparden, die Hir-ſchen, die Rehboͤcke, die Gemſen, die wildenSchweine, die Woͤlfe, und eine Menge Voͤgel-Er giebt ihnen ihre Wohnung und vermehret ſie.Einige begabt er mit Starke, andere mit Liſt,andere mit Geſchwindigkeit, andere mit Grimm,um den Menſchen vor der Faulheit zu bewah-ren, indem er auf ſeine Sicherheit gegen ſie be-dacht ſeyn muß.

Nutz der Er ſtellet ihm bey 8 Thiere entwederJagd.

eine vortheilhafftige Beute, oder einen fuͤrchter-lichen Feind, oder doch wenigſtens die Erwer-bung eines Sieges, vor Augen. Er ſtaͤrket ſei-ne Kraͤfften durch die bung der Jagd, und ge-woͤhnet ihn dadurch an, daß er im Fall derNoth den gefaͤhrlichſten Krieg zu fuͤhren weis,und auf eine unſchuldige Weiſe lernet, wie erſich bey ereignenden Umſtanden gegen Unrechtund Gewalt vertheidigen ſolle. Es find alſoalle Thiere Gaben der Göttlichen Gute, ſowohldiejenigen, die uns Nutzen bringen, als diejenigen,die uns ſchaden.

Inſonderheit üben wir vermittelſt der Jagddie Narſchefft aus, ſo wir über ſie haben. 1erhe-