DieWieſen
undVieh-Trifften.
20 Schauplatz der Natur
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daß er das Antaſten leidet, und aus der Handdes Menſchen ſein Freſſen annimmt; daßer ſich einen Weiden⸗Aſt um den Hals, odereinen Strick um die Hoͤrner binden laͤſſet.Nach dieſen erſten Vorbereitungen folgenernſthafftere Ubungen. Man ſpannet ihnneben einen zahmen Ochſen: Man laͤſſet ihnein Brett ſchleppen: Er gewoͤhnet ſich nachund nach, das Raſſeln der beeden kleinenPfluge⸗Raͤder zu hoͤren: hernach vermeh-ret man die Laſt: Endlich bringt man ihn ſoweit, daß er den Hals von ſelbſten zum Jocheherſtrecket, und alle Arbeit gedultig verrich-
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Der Vortheil, den man von einem Och-ſen hat, iſt ſehr anſehnlich; denn wenn ekſechs Fahre am Wagen oder Pflug gezogenhat, kan er wieder ausruhen, fett werden undhundert Gulden oder Thaler gelten. So-dann vermehret er die Anzahl der ungeheuer-groſſen Ochſen aus Flandern, Auvergne odetNieder⸗Normandie, die man auf die wo-chentlichen Vieh⸗Maͤrckte zus eaux undpoiſſtreibet, von dar ſie nach Paris und uberallhin gebracht werden. Die Haut allein voneinem ſolchen Thier, wenn ſie vorhero geger-5 gilt 20. biß 2 5. Livres, auch gar offt nochmehr.
Der dritte und gemeineſte Nutzen detWieſen, iſt die Fuͤterung der Heerd⸗Kuͤhe.Alhier braͤchte uns die Ordnung der Mag
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