Schauplatz der Natur
Die die Leute, welche nahe an dergleichen fet-Wieſen ten Wies⸗Boden wohnen.
Pieh⸗ Der Prlor. 1 iſt auf zweyer-Trifften. ley Weiſe vortheilhafftig. Denn nebſt demb Nuzen von der Vieh ⸗ Zucht, koͤnnen ſieauch die Fruchtbarkeit ihrer Aecker noch ein-ſtens ſo hoch, als auſſer deme, treiben. Un-terdeſſen hat die Goͤttliche Vorſicht, welchein allen Dingen Rath ſchaffet, auch dasmagere Erdreich, welches mit Wies⸗Gruͤn-
den nicht ſo haͤuffig 1 iſt, gleich-Wortheilwohl nicht ganzlich vergeſſen. Man ziehetbey ma, darauf viel zaͤrteres und geſuͤnderes Geflüͤ-germErd⸗gel: Das Wlldpraͤt iſt von beſſerm Ge-reiche. 1 Das Obſt faͤllet viel angeneh-mer: Die Bienen ſammeln beſſeres Ho-
nig und ſchoͤneres Wachs: Ja man wen-
det auch allen Fleiß an, ſolche Dinge ſich
zu Nutzen zu machen, die man in fruchtba-
rern Gegenden nicht achten wuͤrde. Manbedienet ſich eines jeden Fuß⸗ breit taugli-
chen Erdbodens, biß auf die kleineſten Huͤ-
gel und bewaſete Rangen an den Aeckern.
Die Land ⸗ Leute miſchen zu dem wenigen
Heu, das ſie abmaͤhen, Stroh, Linſen,Wolfs ⸗ Bohnen, kleine Bohnen, Erbs-Schotten, Blaͤtter von Weinſtocke, Huͤl-ſen von allerhand dergleichen Fruͤchten, jaauch zarte Blaͤtter von einigen Baͤumenund Straͤuchen, als von Birken, Genter,Geiß⸗Klee, Meer⸗Binſen, Ulmen 0i erm