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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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DieGluͤſſe.

24 Schauplatz der Natur

————————darein bauen kan, oder wenn der Strohmwegen der Schiffarth, oder wegen des Holz-

Floͤſſens, frey bleiben muß; ſo graͤbt man ei-nen Arm aus, der die Mehl⸗Walk⸗ undSage ⸗Muͤhlen treibet. Denn das Waſ-ſer thut alles/ was wir wollen, mit eben ſogroſſer Geſchwindigkeit als Starke. Sei-ne Staͤrke iſt ſo groß/ daß ſie gewaltige Ma-ſchinen beweget, und uns dadurch viel Unko-ſten und Arbeit erſpahret: Krafft ſeiner Ge-ſchwindigkeit, vermoͤgen wir nach unſermGefallen, es aufzuhalten, einzuſchlieſſen/wieder lauffen zu laſſen, ja gar auf eine be-

Gewalt liebige Hoͤhe zu treiben. Die Starke oder

des Waß⸗Kraft des Waſſers ruͤhret von ſeiner

ſer. Schwehre und Geſchwindigkeit her.

Wir haben ſchon angemerket, daß einCubie⸗ Schuh ſuͤſſen Waſſers ohngefehr-ſiebenzig Pfund wage, oder vielleicht etwasmehr. Ich ſage ſuͤſſen Waſſers, weil dasMeer ⸗ Waſſer wegen des untermiſchtenSalzes, ohngefaͤhr zwey Pfund ſchwehret

waͤget, indem ein Cubie⸗Schuh ſalzigten

Waſſers faſt mit 73. Pfund im Gleich⸗Ge-wichte ſtehet. Daher kommt, daß elnSchiff, ſo aus dem Meere in die Mündungeines Fluſſes faͤhret, tiefer einſchneidet, welles in leichteres Waſſer kommt/ in welchemes einen groͤſſern Raum als vorhero it

Meere, einnehmen muß, wenn es im Gleich-Gewichte mit ihm ſtehen will.

Die

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