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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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110
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DieBrun-nen.

110 chauplatz der Naturſo wir von einem unaufhoͤrlichen Wunder/von einer beſtaͤndig am Tage liegenden Guͤ-te/ zu erlangen vermoͤgen, muß unſere Ehr-furcht und Dankbarkeit, nothwendigerWeiſe vermehren.

Wenn ich den Ueſprung der Seine; der

Garonne oder des Rheins ſuche, wenn ichbiß an die Quellen der kleineſten Fluͤſſe 85wohl, als der groͤſeſten, zuruck kehre: Soſehe ich/ daß ſie nicht auf der Ebene entſprin-gen. Alle miteinander, wenigſtens die mirBekannten, kommen aus dem Fuß oder ausder Mitte eines Berges hervor. Was

vor ein Vorrecht moͤgen die Berge haben/

daß die Sammlung der Waſſer nur in ih-nen geſchiehet!

Weil die Berge uͤber die Ebene erhobenſtehen, ſo ſind ſte in Wahrheit geſchicktſelbige nach Nothdurft zu bewaͤſſern. 300ſehe keine Waſſer⸗ Sammlungen uͤber ih-nen, woraus ihnen das Nothwendige zu Un-terhaltung beſtaͤndiger Waſſer⸗Stroͤme zu-flieſſen moͤge. b

Der Chevalier. Allein, mein Herr/mich beduͤnket, man muße die Sammlungder Quell⸗Waſſer nicht uͤber den Bergenſondern in dem Eingeweyde der Erden ſu-

chen. Man muß biß an das Meer gehen.

Die Quellen ergieſſen ſich an die Fluͤſſe?die Fluͤſſe ins Meer; dieſes wuͤrde.