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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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112
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DieBrun-nen.

112 Schauplatz der Natur

Die zweyte Meynung giebt vor, die Er-de ſey zwar locker oder poros genug, daß

allenthalben Waſſer durchdringen konne;

jedoch auch ſo feſte, daß es gereiniget und vondem mitfuͤhrendem Salze geſaͤubert werde;alſo, daß das Waſſer, obwohlen es ausdem Meere herruͤhret dennoch ſuͤſſe undtrinkbar in die Brunnen und Fluͤſſe komme,Die dritte beruhet auf dem Satze, dadas Meer mit denen Bergen keine Gemeinſchafft unter der Erde, ſondern uͤber ihr habe;daß aus den Fluͤſſen Seen und dem gan-zen Meere, heſtaͤndig ein Dampf aufſteige/welcher in Geſtalt der Wolken und Nebel)durch die Lufft weggefuͤhret werde; daß etdem Trieb des Windes folge, und nachdemer kalte Lufft antrifft, oder an den Bergenaufgehalten wird, ſich verdickere, und inThau, Schnee und Regen verwandle;daß das davon herruͤhrenden Waſſer her-nach verſchiedene Oefnungen finde, wodurches in den Coͤrper der Berge und Huͤgel ein-dringe und bald auf ſteinernem, bald auThon⸗ Grunde ſtehen bleibe, wornach esdurch die erſte Oefnung, die es anttifft, zulSeite ausdringe, und eine beſtaͤndige oderverſiegende Quelle verurſache, je nachdeme95 28 worinn es ſich ſammlet, großund tief iſt. 5 1 206Der Chevalier. Der pater Rapinmacht an dem Orte, wo er bon dem Urſpuig,

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