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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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1198 Schauplatz der Natur

Die auf die Meynung dererjenigen hinaus ſaufft/

Brun, welche den Urſprung der Fluſſe von dem

nel: Regen und von den Duͤnſten herhohlen-

wie wir zu ſeiner Zeit unterſuchen wollen.

Oder es traͤffe dieſe erſte Meynung mit der

Carteſianiſchen ein, und ſezte voraus, daß

das Meer ⸗ Waſſer ungehindert biß an den

Fuß der Berge dränges daſelbſten hernach

im Dampf wie Wolcken in die Hohe ſtei-

ge, und an den Waͤnden der Felſen, ſich

zu Tropfen ſammele;; welches nicht ge-

nau mit der Wahrheit einſtimmet. Denn

erſtlich ſezt man nach eigenem Belieben /es

waͤre allenthalben ein freyer Durchgang

vor das Waſſer, von dem Meer⸗ Ufer an/

biß an den Fuß der Berge. Man hat die

Wurklichkeit diefer Roͤhren noch aus kei-

ner einigen Begebenheit beweiſen koͤnnen;

Vallisne- im Gegentheil, ſo offt man flieſſend Waſ-

ri anno- ſer unter der Erde angetroffen, hat man he-

intent merket, daß ſein Lauf nicht von dem Meer

Vorigine gegen die Erde, ſondern von den Bergendelle fon: gegen das Meer gerichtet geweſen. K

tane. 174. b

Doch, wir wollen das Waſſer an ſeinemLauf nicht hindern: Wir wollen es zur ge-ſetzten Zeit unten an den Bergen anlangenlaſſen. Was solte es da machen? Mangiebt vor, es faͤnde daſelbſt einen zulaͤngli-chen Grad der Waͤrme, daß es in den Fel-

ſen⸗ Hoͤhlen in die Hohe dünſten 5

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