DieBrunBen.
120 Schauplatz der Natur
Der Chevalier. Ich bemerke noch eineUrſache ſie zu verwerfen: Geſezt, das Meer-Waſſer ſammelte ſich unter den Bergen;es ware daſelbſt die benoͤthigte Hize vor-handen, dle es empor duͤnſten lie e; eswaren auch Hoͤhlen von ſolcher Hoͤhe vor-handen, daß der Dunſt biß an die Mitteder groſſen Gebuͤrge ſteigen konnte: Sowuͤrde die vermeynte Wuͤrkung dennochnicht erfolgen. Man wuͤrde nicht das ge-ringſte Bächlein ſüſſes Waſſer erhalten.Hatten ſich gleich die Dauͤnſte an den Ge-woͤlben und Waͤnden der Kluͤffte angehan-gen, ſo wuͤrden ſie doch nicht oben behaͤn-gen bleiben, und eine Quelle verurſachen-die zur Seiten ausfloͤſſe Sondern ſie wuͤr-
den allemahl wieder in den Schlund her-
unter fallen, aus welchem ſie vorherd in dieHoͤhe geſtiegen waren. 0
Der prior. Ihre Anmerkung iſt ganzrichtig. Ich will zwey Beweißthuͤmer aus
der Erfahrung hinzufügen, die Sie voͤllig
von der Nichtigkeit dieſer Aufduͤnſtung, wo-
rancarteſius ſo groſſe Wahrſcheinlichkeit ge-
unden, uͤberzeugen werden. Den erſtenBeweiß will ich aus demjenigen hernehmen-was auſſen auf der Erde vorgehet; denzweyten aus dem, was man unter der Er-de wahrgenommen hat.
Wenn
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