Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
Seite
141
JPEG-Download
 

S wanzigſtes Geſpraͤche. 141

les, zuſchicken koͤnnte. Wir wollen alſoen Urſprung der Brunnen anderswo, alsunter der Erde ſuchen, und mit dero Er-laubniß betrachten, wie die von dem Meeraufſteigende Duͤnſte zu Unterhaltung groſ-ſer Flüſſe hinreichend ſeyen. Die Sache

cheinet zimlich ſchwehr zu begreiffen.Der Prior. Ich muß Ihnen zweyahrheiten beweiſen, erſtlich: Daß dieMeer⸗Duͤnſte uͤberfluͤſſig hinreichen/ Waſ-er genug auf die Erd ⸗Flaͤche und vor dieFlͤͤſſe zu verſchaffen. Zweytens, daß dieerge/ vermoͤg ihrer Structur, die Duͤnſteund den Regen aufhalten, in ihrem Einge-weide ſammeln, und beſtaͤndige oder zuwei-

len verſiegende Stroͤme verurſachen.,„Dieſe Einrichtung aber kan ich Ihnenlicht degreiſſich vorſtellen, als wenn ich Sieie innerliche Beſchaffenheit der Bergechen laſſe. Nach Ihrer gewoͤhnlichenMunterkeit wird es Ihnen nicht gar ſchwehrkommen, morgen eine kleine Stunde weitdon hier gegen die Anhoͤhen zu, die Sie ſehen,zu gehen. Wir werden daſelbſt Quellenuntreffen, deren Lage die Materie, womitwir beſchaͤfftiget ſind, erklaren kan, inglei-en viele groſſe Waſſer ⸗Riſſe oder Erd-Alle, welche das Innwendige der Berge zuTage legen und uns die Ordnung der nach-einander folgenden Schichten ſehen 1105 7woraus der ganze Berg⸗ Klumpen zuſam-g men-

DieBrun-nen.