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Ein u. zwanzigſtes Geſpraͤche. 159
und laͤſſet einige Monathe nacheinandernicht ab, ſie haͤuffeg mit Waſſer zu begieſ-ſen. Dieſes Waſſer ſchieſſet von den Ber-gen in die Thaler herab, und ſammlet ſichin den groſſen Flüſſen welche das ebene danddurchſtrömen. Auf dieſe Weile entstehener Indus, der Ganges, der Niger undder Nil, ſie wachſen gewaltig an, und uͤber-0 wemmen hernach die Felder, daß ſie dieeſtalt von Seen erhalten. Die Einwoh-or derjenigen Lander, welche niederiger lie-den, als diejenigen, worauf der Regen ſichngeſſet, ſehen offt das ganze Jahr bey ih-en keinen Tropfen vom Himmel fallen.Wie ſehr muͤſſen ſie ſich doch verwundern,Nenn ſie ſehen, daß in den heiſſen Hunds-agen ihre Fluͤſſe aufſchwellen, das Waſ-10 ihre Felder bedecket, und nach dem Ab-ſuffen einen Mergel zuruck läſſet, der ſel-ige fett und fruchtbar machet! Gleicherſen, wenn die Sonne jenſeits der Liniegusto) ſich dem Wende ⸗Circul desCtenbockes naͤhert, ſo blaſen andere Win-e bon den Sud ⸗Laͤndern her, gegen diemie, und kommen den Einwohnern vonGuinea Monomotapa, Congo, Braſilien,eru, und dem mittlern Theile von Ameti-9 zu Hülfe. Sie ſchuͤtten das Waſſerſelmehr Strohm⸗ als Tropfen⸗ weiſe uberde berunter. Sie fuͤllen die unzähligenWaſſer⸗Sammlungen an, welche das gan-ze
DieBerge.