176 Schauplatz der Natur——
Die ger abſchüſſig, und mit Weingärten ange-Berge · bauet. So ſiehet der Berg von auſſen. Nun
wollen wir auf ſein inwendiges kommen.
Die erſte Schicht beſtehet aus leichtemSande, mit hier und dar untermiſchtenharten Steinen. Ihre Dicke iſt ſehr un-gleich, und betraͤget an einigen Orten uͤberzwanzig Fuß, an andern zwoͤlf biß dreyzehen/etwas weiter kaum vier; und, wo da Erd-reich am niedrigſten wird, als wie gegen dieMitte der Stadt, da verſchwindet dieſe er-ſtere Schicht gaͤnzlich.
Die zweyte iſt eine Felſen⸗ Bank, ſovon einem Ende des Berges biß zu andernfortlaufft. Und zwar iſt ſie gedopelt, undin der Mitte zwiſchen beeden, ſtecket baldeine Lage von Sand, bald eine Lage vonweichem Stein. Zwiſchen dieſer gedoy-pelten Felſen⸗ Bank werden die Keller an“gelegt, indem man den Sand oder den wei-chen Stein, ſo in der Mitte lieget, herausſchaffet. Gegen Oſten befindet man denFelſen zuweilen nur zwanzig, fuͤnf unSe a biß dreyſſig Fuß tief. Vergeſſen
ie nicht, daß dieſer Felſen an unzehligenOrten zerſprungen iſt.
Die dritte, ohnmittelbar auf den Felſen
folgende Schicht, iſt eine Art von ſehr har,
tem Sand⸗ Stein, und nicht iel über e.nen Fuß dicke; an einigen Orten trifft maſie gar nicht an. Die
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