Zwey und zwanzigſtes Geſpraͤche. 217ten hätte; ſo waren ſie auf die Gedanken Dasflegachen, es in ihre Speiſen zu miſchen. Dlerffeer.lache, warum es ihnen in ſo groſſem Uder-fluſſe porgeleget wird, iſt, well ſie es uͤber-und zu aller Zeit noͤthig haben.Das Meer iſt alſo von Anbeginn nichtohne Salz erſchaffen worden: Sein na-lürlicher Zuſtand und Suſſe, iſt durch zu-fäuige Aushoͤhlung einiger Salz⸗Adern, imdllergeringſten nicht geaͤndert oder verdor-en worden; ſondern derjenige, der dieMenſchen auf den Erdboden geſetzet hat,er hat auch gewollt, es ſolle ihnen daseer ſein Salz/ rings um ihre Wohnun-gen her, zuführen, damit ſie ohne Muͤheener Sache habhafft wuͤrden, die ſie amalerwenigſten entbaͤhren koͤnnen. Folglichlehet man hier ſowohl, als anderswo, daßalle Theile det Erde miteinander verbun-en, und zu Erhaltung einer einzigen Ab-ſicht eingerichtet ſind, nemlich des Men-chen Glückſeligkeit zu befoͤdern; und daßeine elendere Weltweißheit ſey, als wennman die naturlichen Dinge unterſuchet, oh-ne nach den Abſichten GOttes bey ihnen zuforſchen: Dergleichen aber geſchiehet, wennan die algemeine und jedermann nuͤtzlicheuͤrkungen nur zufaͤlligen Urſachen zu-ſchreibet, und nicht der göttlichen Weißhelkund Liebe gegen uns.
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