Zwey u. zwanzigſtes Geſpraͤche. 227 5
terſchieden. Die Kleinen haben nur einen Das
Waſt, mit einem daran befeſtigten Thau. Meer.ie groſſen haben mehrere Maſten, und
ſind hoch von Bord: Aber dieſes iſt ſehr
flach; und nebſt ſeinen Maſten und See-
geln, hat es auch zwey groſſe Fluͤgel/ deren
Gebrauch ich nicht weiß.
Der Prior. Dieſes Schiff iſt eine Ga-leere, die mit Rudern und Seegeln zugleichfaͤhret. Dieſe Fluͤgel ſind nichts andersals zwey Reyhen langer und ſtarcker, un-ten breiter, Stangen, welche die Rudererin die Hoͤhe halten, wenn die Galeere ſee-gelt, und wiederum ins Waſſer laſſen, undalle um die Wette arbeiten, wenn der Windgefallen oder zuwider iſt. Das Ruderſtecket mit dem Handgriff oder dem run-den Theile, im Schiff, der laͤnglichte plat-te Theil, oder die Schaufel faͤllet ins Waſ-ſer. Die Ruderer nehmen den Griff in.die Haͤnde, und ziehen ihn mit Gewalt anſich, womit ſie die Schaufel gegen eine an-dere Seite treiben: Weil nun die Schaufel
uͤhe hat, das ihm entgegen ſtehende Waſ-er wegzuſchieben, oder zu zertheilen, ſowird das Ruder zu einem wahrhafftigen
ebebaum, der in dem Wiederſtande des
aſſers einen Mittel⸗Punct, findet, wor-
aus er das Schiff auf die andere Seitechiebet. Die Galeeren ſind nur auf dem
III. Theil. P Mit-