Iwey u. zwanzigſtes Geſpraͤche. 249—
den zſo verlaͤſſet er dieqſes Quartier, das vor Dasihn zu enge iſt, er geht von einer Muſchel Meer.zur andern, und bleibt bey der bequemſten ſo iange, biß ſie ihin verdruͤßlich faͤllet, oder 1biß ſeine zunehmende Leibes⸗Dicke ihn aufs„deue auszuzieben, und eine geraͤumlichereWohnung zu ſuchen, noͤthiget.“ Soviel ha-ben die Natur ⸗Kündiger von ihme ange-merket: Allein dem Anſehen nach irren ſieich in denen Eigenſchafften, die ſie ihme bey -egen. Dergleichen groſſe Faulheit iſt kein JWerk der Natur, denn dieſe thut nichtsohne Überlegung und weiſe Abſichten. DerLeib des Fiſches den man le pauvre homme,oder den Einſiedler nennet, iſt gar weich-cht und mit einer Schagle bedecket, die ihnnicht vor ſchaͤdlichen Zufaͤllen bewahren kan;Also lehret ihn die Noth, nach einer ſichernWohnung zu trachten, und in leere Mu-0 eln zu kriechen, welche ohne dieſen Gaſt1 unnuͤze waͤren. Dieſe Vorſichtigkeitbes Einſtedlers, in leeren Schgalen ſich zurſtecken/ kommt deme zimlich aͤhnlich, wasdieſungen Krabben thun, welche die Schwaͤ.dhe ihrer Schaale wohl merken, und des-wegen eine Herberge unter dem Dache derf 8 Mu-* Qui cruſta tectus, chelas habens, quæ advitam tuendam ſatis eſſe poſſent, alienas do-1 5 quærat&c. Rongellet de piscibus l.C. 12.