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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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DasMeer.

268 Schauplatz der Natur 4

Der Prior. Die Pflanzen haben nuldasjenige, was zu ihrer Erhaltung noͤthig it.Die unſerigen, weil ſie ſich von der Feuchtigkeit in der Erde und in der Lufft erhaltelmuͤſſen, haben Wurzeln und Wurzel⸗ Ae,ſte, das Waſſer aus der Erde zu ziehen

Sie haben zugleich auch Aeſte und Blaͤ

ter, die Saͤffte aus der Lufft zu empfan-gen. Die See⸗ Pflanzen, ſo im Meer-Waſſer das Salz, das Hele und die ur.gen zu ihrem Wachsthume benoͤthigten Gelſtigkeiten finden, haben keine Wurzeln, unSaffte aus der Erde zu ſaugen, welſie dergleichen nicht brauchen. Im uͤbrl/gen, man mag ſie Pflanzen heiſſen odelnicht“ ſo ſind ſie doch Regulmaͤffige Ge“ſchoͤpfe/ welche zu allen Zeiten unter einerlehGeſtalt erſcheinen, und bey deren Herfüͤr,ringung ein blinder Zufall ſo wenig Thelhat, als bey der Zeugung unſerer Bluͤchenund Fruͤchte: Ob auch ſchon die MengeWaſſers, ſo ſie bedecket/ unſern Augen ver/wehret, den allmaͤhligen Fort⸗Gang ihresWachsthumes, und ihren vielfaͤltige Nutzen/einzuſehen: So dringet doch unſere Vernunft durch dieſe vorgehangene Decke. Sie

findet in dem Verborgenen ſowohl, als in dem

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Offenbahren immer neue Proben der Goͤttl

chen Weisheit, welche alles ordentlich ein

richtet; der Goͤttlichen Guͤte, welche ſich ge

gen die Einwohner des Waſſers wie 509

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