Drey und zwanzigſtes Geſpraͤche. 283
Das Ausdünſten des Waſſers, welches Die0 ſhentbehrlich und unabläſſig iſt,ſcheinet gufſt.afanglich unmoglich, oder der Vernunft Die Aus,nz zuwider zu ſeyn. Das Waſſer iſtduͤnſtung.en ſchwerer als die Lufft. Wie kan al-
as Waſſer in ihr empor ſtelgen? undwie kan die Lufft es in ihr aufhalten?ichts kan uns einen richtigern Begriffden dem Ausduͤnſten des Waſſers und al-im was daraus folget, mitthellen, als einEwiſſes, bey den Kindern ganz gewoͤhnliches,le. Sie laſſen etwas Selffe in Waſ-tr zergehen, nehmen einen Tropfen mitnem Strohhalmen heraus, und blaſendarein, damit ſich der Tropfen aumähſigdusdehnet und mit Winde anfüllet: Aufdieſe Weiſe bringen ſie die artigen Blaſenlu wege, deren Groͤſſe und ſchoͤne Farbenan Freuden⸗Geſchrey bey ihnen erwecket.In dieſem Falle ſiehet man, wie alles auf-nander folget. Das Kind, ſo die Seif-ſen⸗Blaſe machet, fuͤllet ſie mit der war-men ufft an, die es aus ſeinen Lungen zie-het: Die Waͤrme, welche dieſe Lufft ſchondus gedehnet hatte, dehnet auch ferner die-Enlge Lufft aus, die ſich nothwendigerK eiſe in dem Troͤpflein Waſſer befindenB.„Alle dieſe, durch ein anhaltendesdelaſen ausgebreitetel, ee undzehrete Lufft, treibet die groͤbe en Thei-Ae es antrifft, auseinander, nemlich dasWaſſer,