Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
Seite
322
JPEG-Download
 

322 Schauplatz der Natur

Die ſern Theile ſeiner Geſchoͤpffe ohne Ver,

Lufft. hüllung; ſondern Er entziehet unſerm Geſich-

te auch dasjenige, woran uns gelegen! ödaß wir es nicht ſehen. Waͤre die fu,ſichtbar, ſo waͤren es die Duͤnſte noch welmehr Sodann wuͤrde der geringſte Rauchden ſchoͤnſten Anblick der Welt verunzierel,Unſer Leben wuͤrde verdruͤßlich und volle

Unruhe ſeyn. Wir wuͤrden allenthalbenwahrnehmen, was durch die beſtaͤndige Ausduͤnſtung aus den Leibern der Thiere weggehet, was aus den Kuͤchen, aus den Gaſen, und aus allen bewohnten Orten wegdaͤmpfet. Die Geſellſchafft wuͤrde uns ul-ertraͤglich werden. Wir wuͤrden nirgend-wo eine Wohnung fur geſund noch ſichelhalten, als in den Wuͤſteneyen; damit widem Übel entgehen moͤchten, das uns zu dro-hen ſcheinet; wie auch, um den Eckel zu en!weichen, der aus dem Anſchauen aller del/gleichen Duͤnſte entſtehen muͤſte. Unten

deſſen, da die Ausdünſtungen zwar nichmehr ſthaͤdlich ſind, ſobald ſie ſich zerſtrei/en; jedoch uns, weil wir ſie nicht ſehen

gleichwohl erſticken, oder auf andere Welſe ſchaden koͤnten, wenn ſie ſich allzuſehthaͤuffeten, oder allzuſtark anwuͤchſen: Sohat uns Gott nicht allein dieſer immerwaͤhrenden Furcht entlediget; ſondern elgiebt uns auch, vermittelſt des Geruches

Nach

1. ³·Ü1wĩ] ͤ..

F pp.,