378 Schauplatz der Natur
Die den Kuͤhl⸗ Ofen, und laͤſſet das annochFoſſilien beugſame, und gleich dem Waſſer wallen,de Glas auf den Sand abglikſchen, 7mit der Boden des Ofens beſtreuet iſt; zehen Tage hernach nimmt man es weg!4 55 N genugſam ſich abgekuͤhlet und ge-
aͤrtet hat. ä 5Man bringt es auf der Oiſe zu Sthiff⸗ ah,
ret es nach Paris, und daſelbſt wird eaus einem rauhen unſcheinbaren Klumpel)durch die Hände verſchiedener Kuͤnſtler f5 ſichtig/ als Cryſtall, und glaͤttery al
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Der Chevalier. Wir wollen dalGlas in allen ſeinen nach einander folgenden Verwandlungen betrachten. Wwird es denn hernach zum Spiegel? 4
Der Prior. Man beleget es auf eineSeite mit Queck⸗ Silber und Stanniol,Dieſe Materien werfen alle, auf das Glafallende, Strahlen ſo genau zuruͤcke, daßman das weiſſe Queck⸗ Silber- Blaͤtgen,ſo dieſe Reflexion verurſacht, nicht einmahſehen kan; ſondern man ſiehet bloß die Ggenſtaͤnde ſo die Strahlen von ſich werfenauf dem Glaſe. Auf dieſe JBeiſe wirder Spiegel zu einem weit krefflſchern Gemaͤhlde, als alle Meiſter⸗Stüͤcke des MRa-phaels und Rubens. Sind viele Perſonenim Zimmer vorhanden; ſo iſt er einem koſt-bahren und muͤheſamen Stuͤcke zu.
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