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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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Sechs und zwanzigſtes Seſpraͤche. 487

Blaͤttern aufeinander geleget, und alſo nach Dieund nach eine mehrere Dicke erlanget ha-Werg-ben. Werke.

Nun wollen wir ſehen, wie man das Sil-ber aus dem Marcaſit und aus dem ordent-lichen Silber⸗Erze ziehen kan.

Aus dem lezteren wird es faſt eben ſo ge-ſchieden, wie das Gold. Man pochet dasErz, ſtoͤſſet es zu Pulver, und macht es zumTeig mit Queck⸗ Silber. Das Waſſerim Schlaͤm⸗ Graben nimmt nach und nach

die Erde von dieſem Teig hinweg und einenTheil vom Queck⸗ Silber druͤcket mandurch die Planen aus, um es ein ander-mahl wieder zu gebrauchen; das uͤbrige ver-rauchet im Feuer. Weil ſodann das Sil-ber wenig fremde Materie mehr bey ſichhat, ſo wird es mit Bley abgetrieben, wel-ches allen etwa noch vorhandenen Kupfer-oder andern Zuſatz mit wegfuͤhret. DasVerhaͤltniß zwiſchen der Schwere des Goldsund Silbers iſt wie zwiſchen eilf gegen zwan-zig; nemlich, wenn ein wuͤrflichter Silber-Klumpen eilf Mark wieget, ſo wird ein Gold-Klumpen von gleicher Groͤſſe, zwanzigMark wagen. 15Das Verhaͤltniß des Wehrtes bey bee-den Metallen iſt ohngefehr, wie eins gegenvierzehen; alſo, daß wenn die Mark⸗Sil-ber zum Exempel 25. Gulden koſtete, ſowuͤrde die Mark⸗ Goldes vierzehenmahl994 ſo-