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Sechs und zwanzigſtes Geſpraͤche. 49
dem Abdrucke vleler andern Bücher nach, Dieeinander gebrauchen laſſen. Dieſe Kunſt⸗Berg-volle und gluͤckliche Erfindung giebt uns mit Werke.
wenigen Koſten in die Haͤnde, was in jedwe-der Wiſſenſchafft ſchoͤnes erfunden und ge-
lehret worden, und iſt, nebſt ſo vielen andern,
der Teutſchen Nation zuzuſchreibenz welcheganz allein mehrere, dem ganzen menſchli-chen Geſchlecht nuͤßliche Dinge erfunden hat,als alle andere Nationen miteinander.
Nachdem wir die Metallen und ihren Ge- Verglei-brauch kuͤrzlich durchgegangen haben, ſochung der
moͤchte ich gerne wiſſen, was vor eines ſie vor M.
das noͤthigſte und nuzlichſte halten? 8
Chev. Mich duͤncket, es beduͤrfe wenigNachdenckens/ dem Golde iſt nichts zu ver-gleichen. gPrior- Ich verlange die Lobſpruͤche kei-nesweges zu wiederruffen, die ich dem Gol-de beygeleget habe. Es bleibt ohnſtreitig
das vollkommenſte unter alen Metallen.
Ich will auch den uͤbrigen von ihrem Ruhmenichts entziehen. Sie beſizen ſaͤmtlich ſol-che Eigenſchafften, die unſere Hochachtungverdienen. Jedoch das allergeringſte, groͤ-beſte, unreineſte, ſchwaͤrzeſte, und dem Roſtam meiſten unterworfene, mit einem Wortdas Eiſen, iſt inder That das allernuͤzlichſte.Es beſizet eine Eigenſchafft, die es in gewiſ-ſer Maſſe uber alle andere erhebet, nehmlichſeine gewaltige Haͤrte/ die ſich noch vermeh-
III. Theil. 31 rek;