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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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570 Gebrauch

——— ͤ—6——Seen geweſt, die unter der Erde mitein-ander Gemeinſchafft gehabt, durch einengroſſen Abgrund, der ſie alle aneinander

haͤngte.

Hamma- Es ſcheinet als ob die Schrifft dieſe Anord-

iim, ma- nung zu verſtehen gebe, weil ſie dem Gewa

rid, The- ſer den Namen der groſſen Tiefe beyleget/

7 57 und denen verſchiedenen Waſſer⸗Samm-

dus prd. lungen den Namen der Meere, als deren viele

5 Gig Aus dieſen beeden angenommenen

Sätzen, welche weder der H. Schrifft, noch

der Natur Lehre zu nahe tretten, flieſſen

ganz ungezwungen alle Umſtaͤnde, die wil

in der H. Schrifft, in den Traditionen der

Alten, und im gegenwaͤrtigen Zuſtande derErd⸗Kugel antreffen. W

Weil die Erde ihre Achſe(*) nicht ge-

gen den Kreiß neigte, in welchem ſie ihren

Lauff vollendet, ſo war ihr AÆquator beſtaͤn-

dig gerade gegen die Sonne gerichtet. So-

dann genoſſen alle Lander einer gemaͤſſisten

P

(*) Die Achſe einer Kugel iſt eine Linie, ſo

durch die Kugel gehet, wie eine Nadel durch

einen Apfel. Indem ſich die Erde um die

ſe Linie drehet, ſo wendet ſie nach und nach

alle Puncte auf ihrer Flaͤche gegen die Son-

ne, und kehret ſie auch nach und nach wieder

von ihr weg. Weil wir die Bewegung der

Erde nicht ſehen, und ſie uns biß an den

Mittag gegen die Sonne, aber vom Mitta-

ge an bon der Sonne wegbrücket, ſo mey-

nen wir, es drehe ſich die Sonne und der gan-

ze Himmel herum. a f