8 des Schauplaczes. 189weil es ſich hinein ziehet, und gleichſam inihme einwickelt; ſoͤ, daß man wohl mitWahrheit ſagen kan, die Sammlung desGewaͤſſers in dem groſſen Welt ⸗ Meere,ſey auch ein Feuer⸗Meere; weil nicht zweyTheilgen fluͤſſigen Waſſers in ſelbigem vor-handen ſind, die nicht ihre Flüͤſſigkeit einemFeuer Theilgen zu danken haͤtten, das zwi-
chen beede eingedrungen. Aber gleichwie derSchwamme und ſchwammigte Coͤrper dasWaſſer in ſich halten, und es verhindern weg-zurinnen; alſo haͤlt auch das Waſſer dasFeuer in ſich⸗Es dienet ihm ſtatt eines Zaums/und verhindert, daß es ſich nicht los reiſſet.
Alſo iſt das Feuer allenthalben.ſtoͤſſet auch, und wendet allenthalben Ge-walt an: Allein ſeine Bemuͤhung iſt nichtallenthalben kraͤfftig. Es bedarf einerHülfe, wenn es ſeinen Wiederſtand über-waͤltigen ſolle, oder das, was es aufhaͤlt.
Offt koͤnnen dreyſſig Perſonen etwasnicht bewegen/ was die Haͤnde eines eini-gen Kindes ohne Muͤhe zu Boden wuͤrfen.Das Feuer bleibt alſo ruhig und ohneWuͤrkung in dem Coͤrper, worinnen es ſte-cket; ſo lange, biß die Krafft, die es anwen-det, durch die Krafft mehrerer gleichfoͤrmi-ger Theile vermehret wird, damit es dieim Wege ſtehende Hinderniſſen wegrau-men moͤge. Alle dieſe ohnzaͤhliche Feuer-Theiligen, ſo von allen Seiten um unsſchweben/ ſind lauter Feinde, die 9 07—
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