ſeres Glaubens. Wollen wir aber nurzu unſerm eigenen Troſte, oder zu Be-veſtigung der Strauchlenden, erwaͤgen,was fur einen hohen Grad der Glaub-wuͤrdigkeit die Zeugniſſe der Wahrheitbeſitzen, und wie gar keinen Vorwandder Unglaube habe, ſie zu verwerfen, ſomuͤſſen wir geſtehen, daß die Denkmah-le, die Zeugen, die immerwaͤhrende Ge-ſandtſchafft und die uͤberzeugende Be-weiſe von dem Werke des Heyls, eigent-lich nicht in der Vernunft, ſondern inder Geſellſchafft anzutreffen ſind. Wennich nun alſo, meiner Hofnung nach, imStande bin, Sie von der Wahrhafftig-keit dieſer Begebenheiten und Zeugen zuuͤberfuͤhren, indem ich dieſelbe vor IhreAugen bringe, wo wird alsdenn das Ge-ſchwaͤtze des Unglaubens bleiben? Esverdienet eben ſo wenig, als die Traͤu-me, daß man darauf Achtung gebe oderes leſe. Wenn uns die noch vorhande-ne Denkmahle und die klaͤreſte Zeug-niſſe beweiſen, daß GOtt etwas gethanhabe, ſo iſt wenig daran gelegen, ob esLeute giebt, die uns wollen weiß ma-chen, Gott hatte daſſelbige keineswe-
ges thun ſollen.Schau-