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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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D.Herr-ſchafftdesMen-ſchen.

12 Schauplatz der Natur. 5

Die Herrſchafft desMenſchen.ZIweyte Unterredung.

Enn wir wolten bey dem Werke des

Heyls und bey der Hoffnung, wel-che dem Menſchen zubereitet iſt, den An-fang machen, ſo wuͤrde alles, was er aufErden beſtzet, gegen das vorhergehendedermaßen geringe ſcheinen, daß es die Auf-merkſamkeit bey ſeiner Betrachtung garſchlecht unterhalten moͤchte. Wir wollenalſo die groͤſeſte Gluͤckſeeligkeit, welche GOttdem Menſchen zuwendet, indem er ſeineVerehrung und ſeine Dankbarkeit gnaͤdigaufnimmt, bis zu lezte verſpahren, und ſei-ne geringere Eigenſchafften zuerſt betrach-ten, welche darinne beſtehen, daß er herr-ſchet und befehlen kan.

Der Schrifft iſt dieſe beſondere Be-ſchaffenheit eigen, daß ſie die erhabenſtenund fruchtbareſten Wahrheiten ganz un-gekuͤnſtelt und ohne eiteln Pracht der Wor-te vortraͤgt; denn es gebuͤhret nur demUrheber alles Guten alleine, daß er mit,Gelaßenheit und ohne Verwunderung da-von ſpreche. Die allererſte Belehrung,welche ſie uns wegen des erhabenen Stan-des