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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Zweyte Unterredung. 25

heit zu verehren, von welcher wir ſelbigeempfangen. Nicht weniger erfahren wirauch die allgemeine Nothwendigkeit zu ſter-ben, als eine fuͤrchterliche Strafe, wozuwir alle verdammet ſind. Es fuͤhren unsalſo, Schrifft und Erfahrung auf einerleyWahrheiten; und wiewohl ſie nicht aufalles antworten, was uns zu fragen beliebt,ſo iſt doch dasjenige, was ſie uns berichten,gewiß/ und voll nuͤzlicher Lehren. Auf dieBeſcheide der Welt⸗Weißheit hingegen,darf man ſich im geringſten nicht verlaſſen:Warum ſolte man ihr alſo folgen, da ſieuns verfuͤhren kan? Sie will weiter gehen,als uns zu kommen moͤglich iſt; allein wirmuͤſſen unſere Unterſuchungen nach unſeremVermoͤgen einrichten. Nun aber habenwir bißhero allezeit gefunden, daß unſereAugen zwar ſcharff genug ſind, eine Sachevon der andern zu unterſcheiden, und all-gemach ihre Treflichkeit, ihren Gebrauchund ihre Eigenſchafften zu erkennen, daßaber, von der eigentlichen Natur der Din-ge, wlr nicht den geringſten deutlichen Be-griff haben. Wir wollen uns alſo ſorg-faͤltig huͤten in den Abgrund der Streitig-keiten zufallen, uͤber die Natur G—Ottes,uͤber die Ordnung ſeiner Naͤthſchluͤße, uͤberdas Weſen der Seele uͤber das Weſendes Coͤrpers und uͤber die Beſchaffenheitihrer Vereinigung. Wir wollen uns viel-

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2err-ſchafftdesMen-ſchen.