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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Men-ſchen.

30 Schauplatz der Naur.Schoͤpfer auf der Erde abbilien ſolte, ſo

r iſt alles, was er an ſich hat, ils ein Mit-

tel anzuſehen, wodurch dieſe dbſicht er hal-ten, und der Meuſch in den Stand geſezetwird, ſeine Herrſchafft uͤber ales auszu-uͤben. Der menſchliche Coͤrper, als derje-nige Theil von uns, der am erſten in dieAugen fallt, iſt zu dieſem Enizwecke vor-treflich eingerichtet.

Wir konnen vorjetzo uns damit nichtbeſchaͤftigen, daß wir die Stuͤke, worausdie Maſchine des menſchlichen Leibes zu-ſammen geſetzet iſt, auseinander nehmenund zerlegen ſolten. Wiewoll dieſe Wiſ-ſenſchaft eine der gewiſſeſten, ja vielleichtauch diejenige iſt, worinne man es, ſeitder Erneuerung der Wiſſenſchafften amweiteſten gebracht hat; ſo geht ſie dochhauptſaͤchlich damit um, daß ſie die innernGliedmaſſen zerleget, deren Verrichtungdem menſchlichen Leibe eine Aehnlichkeit mitden Leibern der Thiere giebt; hingegen un-ſere gegenwaͤrtige Unterſuchung ſolle aufdasjenige gehen, was den Menſchen von ei-nem Thiere unter ſcheldet, und was inenLeib in den Stand ſetzet, daß er die ſchnel-leſten und ſtaͤrkeſten Thiere baͤndiget.Wir haben darzu weder ein Meſſer, nocheine groſſe Bemuͤhung noͤthig/ um ar demGebrauche ſeiner Glieder ſelbſt die Aus-uͤbung einer Herrſchafft Wahekunehnf E