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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dritte Unterredung. 57

Strom ſetzen? Sie bereitet eine Floͤſſe, Dieund belegt ſie mit gruͤnen Raſen; Sie 1führet einige Elephanten zugleich darauf, offteben als ob ſie von der Heer⸗Straſſe auf Aen-eine gruͤne Wieſe gehen ſolten: und ſo⸗ ſchen.dann bringt ſie mit einigen Ruderſtoͤſſendie ganze Wieſe in Bewegung, ſtoͤſſetvom Ufer ab, und gelanget mit eben ſoweniger Beſchwehrlichkeit biß an jene Sei-te des Fluſſes, als ob ſie eine Roſe odereinen Sperling geladen haͤtte. Die Handdes Menſchen zaͤhmet das Cameel, wel-ches ſeine Knie beuget, um ſeine Bande zuempfangen, oder die Laſt auf ſich zu neh-men, die man ihm beſtimmet. Manſchwaͤchet ihren Ruhm nicht, ſondern manerhoͤhet ihn vielmehr, wenn man ſaget:Sie bediene ſich beſtaͤndig einer Staͤrkedie ihr nicht eigen ſey; Sie gebraucheſolche Materien, die vor ihrem daſeyn be-reits fertig lagen; Sie wiſſe das Ver-haͤltniß, welches zwiſchen der Schwere desWaſſers und der Leichtigkeit des Holzesiſt, alſo anzuwenden, daß ſie die Fluͤſſemit ganz ungeheuren Laſten beladen koͤn-ne; daß ſie den Mangel ihres eigenen Ver-moͤgens mit allerley Werk⸗Zeugen, mitGegengewichten, und durch Vermehrungder Geſchwindigkeit erſeze, die ſie bey al-len bewegenden Kraͤfften in der ganzen Na-tur findet. Eben hierinn ſteckt das Wun-

Dy der.