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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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64 Schauplatz der Watur.

welchem allen man ſich ſo gerne den Kopfzerbricht, haben eines einigen Daumensbreit Erde, die zuvor unfruchtbar geweſen,in brauchbaren Stand geſezet. Vielmehriſt die allergemeineſte Arbeit allezeit dasje-nige, was die wichtigſten Unternehmungenunterſtuͤtzet, und was uns augenſcheinlichvon der Wahrheit der Verheiſſung uͤber-zeuget, welche GOtt dem Menſchen in derSchrifft gegeben hat, daß ſeiner Herr-ſchafft alles untergeben ſeyn ſolle. Es brin-get alſo die Hand des Frauenzimmersder menſchlichen Geſellſchafft weit mehrVortheil und Ruhm, als der Kopf vongar manchem Weltweiſen.

Wenden wir uns ferner zu dermannigfaltigen Arbeit, die uns Eiſenſchmiedet, die uns Haͤuſer bauet, dieuns Kleider verfertiget; ſo nehmen wir al-lenthalben neue Grade der Vollkommen-heit wahr: Es iſt aber nicht noͤthig, daßwir letzo einen jeden davon ins beſonderebetrachten, ſondern wir begnuͤgen uns da-mit, daß wir den ganzen Inbegriff von ih-nen allen in dieſe einige Anmerkung ſchlleſ-ſen: Weil alles, was aus der Hand desMenſchen kommt, ſeine Wuͤrkung uͤber al-les erſtrecket, was der geſamte Raum derErde in ſich faſſet, ſo folget unwiderſprech-lich daraus, daß man auch dem Umfange

ſeiner Herrſchafft keine engere Graͤnzen an-wei-

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