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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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DieKerr-ſchafftdesMen-ſchen.

kein Gehoͤr geben: haltet euch allein an dſe

104 Schauplatz der Natur.

verlaſſen konnen; zumahl, nachdem einigeNeuere ſich ſo ſehr bemuͤhen, ſie verdaͤch-tig zu machen. f

Gott unterrichtet unſere Vernunfftallezeit vermittelſt der Sinnen; Es ſeynun, daß er uns auf die Wege des Heylsfuͤhren, oder die Kaͤnntniß und den Ge-brauch ſeiner Geſchoͤpfe mittheilen wolle.Nichts deſtoweniger ſagen die jezo erwaͤhn-te Weltweiſen: Ihr muͤſſet euren Sinnen

Vernunfft. Dieſe wird euch alles lehren;

Sie wird euch die Geheimniſſe der Natur

entdecken, ja auch die Ordnung der Goͤttll-

chen Nathſchluͤſſe.Dieſes Verſprechen iſt eitel: So offt

als die Weltweiſen dieſen Weg erwaͤhlethaben, welcher nicht derjenige iſt, den wirgehen ſollen, ſo offt iſt es ihnen unmoͤg-lich geweſen, uns zu einer Erkenntniß zubringen, welche das Gemuͤth von allemZwelfel befreyet. Eine Vernunfft, dieſich ſelbſt fuͤhren will, iſt eine verirreteVernunfft, oder ſtehet wenigſtens in be-ſtaͤndiger Gefahr, ſich zu irren. Hinge-gen ſchreitet ſie von einer Wahrheit zurandern fort, und regieret in der That aufErden, wenn ſie, der Einrichtung desSchoͤpfers zu Folge, die Sinnen auf ih-rem Wege zu Gefehrten nimmt, und durchihre Huͤlfe dasjenige kennen lernet, Peruͤber